Hunterverein Obersimmental

Medienmitteilungen


Hunterverein Obersimmental - Medienmitteilung vom 28. August 2016

Hunter-Jets ziehen tausende von Besuchern an


In originaler Tarnbemalung, im Tiger-Look oder im auffallenden weissen Zeitungs-Schema: Die Hunter-Jets waren am Boden und in der Luft die Stars am Flugplatzfest St. Stephan vom Samstag.

Bestes Flug- und Festwetter in St. Stephan: Das Flugplatzfest zog tausende Besucher an, die sich an den Hunter-Jets, der im historischen Swissair-Look glänzenden DC-3 dem Fieseler Storch oder der Dornier 328 der Berner SkyWork-Airline sattsehen konnten. Einzigartig an diesem Obersimmentaler Anlass ist, wie nahe die Besucher den Flugzeugen kommen können, wenn die Mechaniker die über 50-jährigen ehemaligen Kampfjets der Schweizer Luftwaffe für den Start bereit machen. Das typische Heulen der Düsentriebwerke sorgt für strahlende Gesichter jeden Alters und zweifellos Tausende von Fotos.

Der Erstflug des Hawker Hunter Mk. 58 fand 1958 statt, der weisse «Papyrus«-Hunter hat Jahrgang 1959. Also suchte der Hunterverein fahrtüchtige Fortbewegungsmittel mit ähnlichem Jahrgang. Rund zwei Dutzend Oldtimer bereicherten schliesslich das Programm am Boden, auffällig die Armee-Jeeps, der Messerschmitt-Kabinenroller oder die rot glänzenden Tanklöschfahrzeuge.

Christa Reusser, Vizepräsidentin des Huntervereins Obersimmental, zieht eine sehr positive Bilanz: «Das Wichtigste: Es gab keine Unfälle oder andere Ereignisse, der Betrieb am Boden und in der Luft erfolgte reibungslos.» Dass sie sich über die grosse Anzahl Besucher freut, die einmal mehr ihre Verbundenheit mit der Luftfahrt zeigten, ist verständlich. Das nächste Flugplatzfest findet am Samstag, 26. August 2017 statt – natürlich wiederum mit den eleganten Hunter-Jets.

An der vorgängigen Versammlung des Huntervereins Obersimmental sind Christa sowie Hans Peter Reusser (beide Spiez) aus dem Vorstand ausgeschieden. Als neuer Kassier amtet Johann Zahler (St. Stephan), als Vize-Präsident konnte der ehemalige Luftwaffen-Kommandant Walter Knutti (Gstaad) gewonnen werden. Der Verein zählt aktuell rund 900 Mitglieder.



Hunterverein Obersimmental - Medienmitteilung vom 9. Juli 2016

Nostalgie heisst das Stichwort


Wieviel Nostalgie erträgt es? Wie sind der Meinung sehr viel! Am traditionellen Flugplatzfest vom 27. August in St. Stephan sind die nostalgischen oder sogar historischen Flugzeuge die Stars. Aber auch Fahr- oder Flugzeuge aller Art mit Jahrgang 1958/59 sind gefragt.

Der Erstflug des Hawker Hunter Mk. 58 fand 1958 statt, der auffällige weisse «Papyrus«-Hunter hat Jahrgang 1959. Also suchen wir für das Flugplatzfest vom 27. August in St. Stephan fahrtüchtige Autos, Fahrräder, Traktoren mit Jahrgang 1958/59 für die Ausstellung und einen Umzug am Mittag (Anmeldung und Infos: siehe Flyer (Download).

Doch nicht vergessen gehen die zahlreichen Flugzeuge, die jeweils das Flugplatzfest besuchen – und natürlich die Hunter-Maschinen, die Stars des Anlasses. Mittendrin wird der weisse «Papyrus»-Hunter des Huntervereins Obersimmental strahlen. Die früheren Kampfjets der Schweizer Luftwaffe locken regelmässig tausende Besucher auf ihre ehemalige Basis in St. Stephan. Am Samstag, 27. August, werden die Maschinen im Fluge gezeigt, aber die Besucher haben auch die Gelegenheit, nahe am Geschehen am Boden zu sein, wenn die Jets startbereit gemacht werden.

Zum Rahmenprogramm des Flugplatzfestes gehören die Möglichkeiten, Passagierflüge mit Helikoptern zu buchen oder einen Flug in einem virtuellen Flugsimulator zu absolvieren oder sich an den Verkaufsständen mit verschiedenen Artikeln rund um die Fliegerei einzudecken. Am Vormittag findet im Holzhangar jeweils die jährliche Mitgliederversammlung des Huntervereins Obersimmental statt, der quasi die Bodenorganisation des «Papyrus»-Hunters ist.



Hunterverein Obersimmental - Medienmitteilung vom 3. August 2015

Das Flugplatzfest naht…


Nostalgische Attraktionen am Boden und in der Luft: Der weisse «Papyrus»-Hunter ist das fliegende Markenzeichen des Obersimmentals. Am Flugplatzfest vom Samstag, 29. August, wird dieser über 50-jährige Militärjet am Boden von nostalgischen Armeefahrzeugen unterstützt.

Einmal pro Jahr lebt im Obersimmental die fliegende Vergangenheit auf: Im Mittelpunkt steht dabei der weisse «Papyrus»-Hunter sowie seine fliegenden Kollegen aus Altenrhein und Sion. Die früheren Kampfjets der Schweizer Luftwaffe locken regelmässig tausende Besucher auf ihre ehemalige Basis in St. Stephan. Am Samstag, 29. August, werden die Maschinen im Fluge gezeigt, und zahlreiche weitere Flugzeuge werden jeweils erwartet. Für Klein und Gross ein (lautstarkes) Erlebnis! Welche Maschinen in St. Stephan anzutreffen sind, wird sehr kurzfristig bekannt und ist vor allem wetterabhängig. Passagierflüge mit den Hunter-Jets finden übrigens bereits ab Mitte Woche statt (Informationen über freie Plätze unter www.swisshunterteam.com) – dies vor allem ein Tipp für die Fotografen.

Eine zusätzliche Attraktion hat sich der Hunterverein Obersimmental dieses Jahr ausgedacht: Die Militärfahrzeugfreunde Schweiz (www.militaerfahrzeugfreunde.ch) werden mit ihren nostalgischen Armeefahrzeugen auf dem Platz präsent sein und ihre Jeeps, Dodge und GMC den Besuchern vorführen. Auch der Hunterverein selber hat beeindruckende Fahrzeuge – vom Flugzeugschlepper bis zur Pistenreinigungsmaschinen – die gezeigt werden. Zudem kommt Verstärkung von Flugplatz-spezifischen Fahrzeugen aus der Sammlung des Bundes in Burgdorf – zum Beispiel ein mobiler Tower Dodge, ein Vorausfahrzeug GMC oder ein Jeep mit Starteranlage für Vampire-Jets.

Zum Rahmenprogramm des Flugplatzfestes gehören die Möglichkeiten, Passagierflüge mit Helikoptern und eventuell Flächen Flugzeugen zu buchen oder einen Flug in einem virtuellen Flugsimulator zu absolvieren. Die bewährten Verpflegungsstände sowie Einkaufsangebote von Partnern sind wie immer gefasst auf den Ansturm der Besucher. Am Vormittag findet im grossen Hangar zudem die jährliche Mitgliederversammlung des Huntervereins Obersimmental statt, der mit seinen Mitteln den Flugbetrieb des Papyrus-Hunters und das Flugplatzfest sicherstellt. Unterstützung für den (kostspieligen) Erhalt der über 50-jährigen Maschinen ist immer willkommen!

Medieninformation/-kontakt: Anmeldung erforderlich - Der Besuch der Medien am Flugplatzfest freut uns. Allerdings ist aus Sicherheitsgründen eine Anmeldung erforderlich (per Mail möglich). Anlaufstelle vor Ort ist die Holzbaracke neben dem grossen Holzhangar, wo sie mit den erforderlichen Informationen versorgt werden.


Hunterverein Obersimmental - Medienmitteilung vom 10. August 2014

20 Jahre Hunterverein Obersimmental


Der Hunterverein Obersimmental feiert sein 20-jähriges Bestehen – wie gewohnt im kleinen Rahmen, aber doch ziemlich lautstark: Am 23. August 2014 findet das traditionelle Flugplatzfest statt. Natürlich mit dem eigenen Papyrus-Hunter!

Die Hunter-Jets waren jahrelang ein fester Bestandteil im Leben der Obersimmentaler. Zumindest den Fluglärm – für manche richtige Musik – bekamen die Anwohner jährlich während mehrerer Wochen zu hören. Die Fliegerstaffel 15 und die Flugplatz-Abteilung 7 haben im November 1993 ihren letzten Wiederholungskurs auf dem Flugplatz St. Stephan gemacht. Der Hunterverein Obersimmental ist eigentlich deren ziviler Nachfolger. Etliche der freiwilligen Mitarbeiter sind von Anfang an dabei. Peter Gerber, Albert Brügger, Albert Aegerter u.a. haben sich sogar zum Hunter-Mechaniker ausbilden lassen, um unter Leitung des Chef-Mechanikers Andreas Willener den weiss glänzenden Papyrus-Hunter am Leben respektive in der Luft zu halten. Dank den Partnerschaften zu anderen Vereinen sind auch immer noch Ersatzteile für die über 60-jährige formschöne Maschine vorhanden.

Gegründet wurde der Hunterverein am 26. Oktober 1994. Damals war die Rede davon, eine Maschine auf dem Flugplatz als Denkmal aufzustellen. Doch die Idee eines flugfähigen Hunters bündelte die Kräfte: Der Vorstand besteht noch heute jeweils aus Gemeindevertretern von Lenk, St.Stephan, Zweisimmen und Boltigen (denen der Hunter gehört), aus Piloten, Mechanikern und lokalen Vertretern. Dass eines der Militärflugzeuge für das Obersimmental überhaupt gerettet werden konnte, ist vor allem dem letzten Staffelkommandanten Ueli Leutert zu verdanken. Und seit dem Jahr 2000 fliegt der Hunter mit ziviler Immatrikulation (siehe Kasten)! Aus der Idee ist heute ein grosser Verein mit weit über 1000 Mitgliedern entstanden. Diese und Sponsoren unterstützen das Andenken an die ehemalige Hunter-Basis. Der Verein hat die Aufgabe übernommen – in Zusammenarbeit mit den anderen Schweizer Hunter-Vereinen – den «Papyrus-Hunter» weiterhin in flugfähigem Zustand zu erhalten.

Einmal jährlich wird auf der Homebase das Flugplatzfest – mit Gratis-Eintritt – gefeiert. Wenn der «Papyrus» nicht grad in Revision ist, steigt er in die Luft und bringt zusammen mit weiteren Oldtimer-Flugzeugen ein Stück Luftfahrtgeschichte zurück ins Obersimmental. Die Maschine ist zudem gern gesehener Gast an europäischen Flugshows. Sogar internationale Preise für die Flugvorführungen haben der Jet respektive die Piloten erhalten! Dass die langjährigen Hunter-Piloten – organisiert im Swiss Hunter Team mit Chefpilot Paul «Chappe» Ruppeiner – die Maschine in ihrem Element vorführen können, bedarf aber einer professionellen Unterhaltsorganisation.

Die Problem gerade im Ersatzteilbereich werden mit der Zeit für den Hunterverein grösser, sind bisher aber noch trag- und finanzierbar. Eine Schleudersitz-Revision kostet durchaus schnell mal 50'000 Franken und die Zulassung als Oldtimer-Jet ist auch nicht mehr unumstritten. Aktuell sind Bemühungen im Gang, die Basis und den bisher genutzten Hangar im Rahmen der Raumplanung teilweise als Museum zu zertifizieren. Wie immer ist am Boden und in der Luft voller Einsatz gefragt!

Info: Flugplatzfest St. Stephan, Samstag, 23. August 2014 (8 bis 17 Uhr) mit historischen Flugzeugen, Ausstellungen, Rundflügen und Festwirtschaft. www.hunterverein.ch

Der Papyrus-Hunter J-4015
Die Hunter-Maschinen waren ab 1958 bis 1994 bei der Schweizer Luftwaffe im Einsatz. Gekauft wurden 160 Exemplare (Ein- und Doppelsitzer). Ursprünglich als Jäger eingesetzt, übernahmen sie zunehmend die Aufgabe als Erdkampfflugzeuge - unter anderem von der ausgebauten Kriegsbasis St. Stephan aus. Eine der Maschinen aus englischer Fabrikation wurde den vier Obersimmentaler Gemeinden als Geschenk übergeben. Es handelt sich dabei um die frühere J-4040 (die Immatrikulation lautet heute HB-RVS/J-4015). Dieser Hunter wurde anlässlich des letzten Doppel-Training-Kurses (DTK) im November 1993 der Fliegerstaffel 15 in St. Stephan mit einer Sonderbemalung versehen. In Anlehnung an das Staffellogo – einem Papierflieger – erhielt dieser Hunter einen weissen Anstrich und wurde wie eine Zeitung beschriftet mit den Namen der Staffelmitglieder, Helfer und Sponsoren. Diese Aktion erforderte rund 900 Arbeitsstunden. Der «zweite Erstflug» erfolgte am 18. August 2000.


Hunterverein Obersimmental – Medienmitteilung vom 9. August 2013

Die Jets und Helis besuchen wieder das Obersimmental


Am Samstag, 24. August, flitzen die Hunter-Jets durch Obersimmental. Am Flugplatzfest ist auch eine der letzten Gelegenheiten für einen Flug mit dem «Lama».

Nachdem letztes Jahr die 70-jährige Geschichte des Militärflugplatzes St. Stephan im Zentrum des Flugplatzfestes stand, wird dieses Jahr in die Zukunft geschaut: Schwerpunkt sind im Zusammenhang mit der baldigen Eröffnung der neuen Rega- und Swiss Helicopter/Bohag-Basis in Zweisimmen die Blaulichtorganisationen. Polizei, Feuerwehr, Strassenrettung und Ambulanz bieten realistische Einblicke in die bodengestützte Arbeit, Swiss Helicopters/Bohag und die Rega in die fliegende Rettung. «Die Rega kommt eigens mit einem Challenger-Jet nach St. Stephan», bestätigt Beat Radelfinger, Präsident des organisierenden Huntervereins Obersimmental. Am Samstag ist auch die zweitletzte Gelegenheit, vor der Ausmusterung noch einmal im legendären Bohag-«Lama» mit der Kennung HB-XTM Passagierflüge für 90 Franken pro Person zu machen. Am Sonntag, 25. August, werden dann letztmals ab der Basis Gsteigwiler Eigernordwand-Flüge mit dem «Lama» mit Baujahr 1984 angeboten.

Zum Flugplatzfest St. Stephan gehören aber vor allem die Hunter-Jets. Neben dem vereinseigenen weissen Papyrus-Jet werden verschiedene Hunter- und Vampire-Maschinen anzutreffen sein, die früher bei der Schweizer Luftwaffe im Einsatz waren. «Bereits ab Mittwoch ist mit Jet-Flügen zu rechnen, da mit den Doppelsitzern mehrere Passagierflüge ab St. Stephan durchgeführt werden. Diese werden von dem Swiss Hunter Team durchgeführt und sind meist lange im voraus ausgebucht», erklärt Radelfinger. Flugsimulatoren, zahlreiche Ausstellungs- und Verkaufsstände und die Rega-Hüpfburg versprechen für die ganze Familie Unterhaltung.

Da jahrelang Kampfjets im Obersimmental stationiert waren, ist gegen den einmal jährlich stattfindenen Vereinsanlass wenig Opposition vorhanden. Im Gegenteil: Es zieht je nach Wetter jeweils tausende Besucher an – auch aus dem Ausland, die ein Stück aviatische Geschichte noch einmal erleben, hören und riechen wollen. Ab 8.30 Uhr treffen verschiedene private Flugzeuge ein, über Mittag finden hingegen keine Flugbewegungen statt. Das Flugplatzfestes endet mit den Rückflügen der meisten Maschinen ab ca. 16.30 Uhr.


Hunterverein Obersimmental – Medienmitteilung vom 15. August 2012

Flugplatz St. Stephan Die erste Landung vor 70 Jahren


Am 8. Juli 1942 landete erstmals ein Flugzeug auf der neu erstellten (Gras)-Piste des Flugplatzes St. Stephan. Für den Hunterverein Grund, das diesjährige Flugplatzfest vom Samstag, 25. August, ganz diesem Jubiläum zu widmen.

Nachdem 1941 klar war, dass sich die Schweizer Armee in den Alpenraum (Reduit) zurückziehen wird, musste dort die Infrastruktur zuerst erstellt werden. Neben vielen Bunkern, Zeughäusern und Lagern wurden auch neue Militärflugplätze erstellt - einer davon in der sumpfigen Wiese bei St. Stephan. Rasch wurde klar, dass diese Graspiste kaum für einen regelmässigen Einsatz reichen würde und eine Hartbelagpiste wurde gebaut. Regelmässig leisteten Fliegerkompanien hier ihren Aktivdienst, starteten zur Identifizierung und Verfolgung von alliierten und deutschen Kampfflugzeugen. Der Bau der Piste war zum grossen Teil Handarbeit, wovon ausgegrabene Bilder zeugen.

Diese Arbeit sowie die weiteren aktiven Jahre des Reduit-Flugplatzes St. Stephan bis 1995 (Leichtflieger) werden am Flugplatzfest vom Samstag, 25. August, in den Mittelpunkt gerückt. Der traditionelle Anlass des Huntervereins Obersimmental wird neben «historischen» Baustellen und Material aus der Zeit des Zweiten Weltkriegs auch für die Fans der fliegenden Kisten Interessantes bieten: Im Mittelpunkt wird der weisse Hunter («Papyrus») des Vereins sein, der dieses Jahr wieder in der Luft zu bestaunen sein wird. Daneben werden weitere Hunter und Vampire von Partnervereinen und etliche andere Flugzeuge erwartet. Am Boden gibt es Ausstellungen, Souvenir- und Verpflegungsstände, ein Kino mit dem Film über die Rettung auf dem Gauligletscher und vieles mehr für die ganze Familie. Und wie immer: Mit Überraschungen müssen Besucher rechnen.

Der Hunter war der letzte Kampfjet, der in St. Stephan aktiv bis 1993 geflogen wurde. Das war aber nur möglich, weil der Platz kontinuierlich ausgebaut und modernisiert wurde. Die Geschichte in geraffter Form ist in einer extra für diesen Anlass zusammengestellten Broschüre nachzulesen. Die Pistenverlängerungen, der Bau der Beton-Unterstände, die grosse unterirdische Kommandoanlage, spezielle Ereignisse wie die Testflüge mit amerikanischen Tiger-Jets: All dies hat der langjährige Chef der Dienststelle St. Stephan, der gebürtige Frutiger Walter Minder, aufgeschrieben und zahlreiche erstmals publizierte Bilder ergänzen die Geschichte in Broschürenform – zudem werden die anderen Oberländer Reduit-Flugplätze kurz vorgestellt. «Das gab sofort mal 50'000 Franken Sachschaden», erinnert sich Minder an einen Startabbruch, bei dem der Hunter erst im Fangnetz am Pistenende gestoppt wurde. Und: «Ich bin oft nachts und an den Wochenenden mit meinem Wachthund auf die Kontrollrundgänge gegangen. Da merkte man, wie weitläufig der Flugplatz und seine Anlagen sind.» Während Jahrzehnten war St. Stephan rund um die Uhr einsatzbereit, bei schlechtem und gutem Wetter. Der Hunterverein hofft natürlich, dass am Flugplatzfest bestes Flugwetter herrscht.

Infos: Flugplatzfest St. Stephan, Samstag, 25. August ab 8.30 Uhr-16.30 Uhr. Detailprogramm und Broschüre «70 Jahre Flugplatz St. Stephan» (12 Franken inkl. Versand) im Internet: www.hunterverein.ch